| Henrietta Kretz i Janusz Garlicki w byłym obozie Buchenwald. |
Wie erinnern wir? Woran erinnern wir, zu welchem Zweck und bei welcher Gelegenheit? Diese Fragen hat ein deutsch-polnisches Begegnungsprojekt ergründet. Im Zentrum des Treffens stand der NS-Terror, über den die Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar informiert. Wir haben Gespräche mit Zeitzeug/innen und Expert/innen geführt und verschiedene Lernorte in Thüringen besucht, um Bedeutung und Funktion von Erinnerung in beiden Ländern zu ergründen. Die Ergebnisse werden auf diesem Blog veröffentlicht.
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13.03.2012
Refleksja
09.03.2012
Głosy - Stimmen - Voices
Czy ocalając pamięć o Holokauście uchronimy nasz świat przed ruchami
ekstremistycznymi?
Schützt uns das erhaltene Wissen über den Holocaust vor politisch extremen Bewegungen? Czy świadectwa byłych więźniów obozów koncentracyjnych mogą sprawić, że wzrośnie świadomość tego, jakie konsekwencje mogą mieć odradzające się ruchy radykalnej prawicy, takie jak neonazizm czy zjawiska takie jak antysemityzm?
Können Zeugnisse ehemaliger Häftlinge von Konzentrationslagern einen Einfluss darauf haben, dass sich das Bewusstsein dafür erhöht, welche Konsequenzen die wieder erstarkenden rechtsextremen Bewegungen, zum Beispiel Neonazismus oder Erscheinungen wie Antisemitismus, haben können?
Jaka role odgrywa szkolna edukacja historyczna w ksztaltowaniu postaw obywatelskich?
Welche Rolle spielt die historische Bildung in der Schule im Bezug auf die Einstellung der Bürger zum Thema des politischen Extremismus?
Czy spotkanie ze świadkami historii, ofiarami nazistowskiej dyktatury,może zmienić nasze postrzeganie rzeczywistości?
Können Begegnungen mit Zeitzeugen, mit Opfern der Nazidiktatur unsere Wahrnehmung der Gegenwart verändern? Czy istnieje jakikolwiek związek pomiędzy kulturą pamięci a społecznym
zaangażowaniem, np. na rzecz ochrony praw człowieka?
Besteht überhaupt eine Verbindung zwischen der Erinnerungskultur und zivilgesellschaftlichem Engagement, zum Beispiel im Bezug auf den Schutz der Menschenrechte?
Kto ponosi odpowiedzialnosc za motywowanie mlodych ludzi do aktywnej partycypacji w zyciu spoleczno-politycznym?
Wer trägt die Verantwortung für die Motivation junger Leute zur aktiven Beteiligung am politischen und gesellschaftlichen Leben?
06.03.2012
Tylko kobiety. Nur Frauen
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| Brygida Czekanowska |
Brygida Czekanowska wurde am 29.08.1928 in Danzig geboren. Während des 2. Weltkrieges lebte sie mit ihren Eltern und ihrem Bruder in Warschau, wo sie und ihre Mutter am 8.8.1944 – eine Woche nach dem Ausbruch des Warschauer Aufstandes – verhaftet und anschließend in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert wurden. Nach der dreiwöchigen Quarantäne wurden sie zur Arbeit in einem Rüstungsbetrieb in Kleinmachnow verlegt, der ein Außenlager des KZ Sachsenhausen war. Nach dem Krieg kehrten Mutter und Tochter nach Polen zurück, wo Brygida ein Medizinstudium abschloss. Seit 11 Jahren engagiert sie sich für die Bildung von Jugendlichen bezüglich des 2. Weltkrieges, indem sie als Zeitzeugin an verschiedenen Projekten teilnimmt.
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